Willkommen bei der Deutschen Röstergilde e.V.

Die Deutsche Röstergilde und ihre Mitglieder stehen für herausragende Qualität der verwendeten Rohkaffees, traditionelle und gesundheitsbewusste Röstmethoden, frische Spezialkaffees und fairen Umgang mit den Pflanzern in den jeweiligen Ursprungsländern.


Drei Tage voller Fachwissen zu allen Kaffeefragen

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Berlin 15. September 2016

200 Aussteller und 3600 Besucher nutzten COTECA und 5. Kaffee Campus der Deutschen Röstergilde in Hamburg für lebendigen Austausch und hochwertige Kaffeeerlebnisse Intensiv, informativ, international – das gemeinsame Angebot der Fachmesse Coffee, Tea and Cocoa Global Industry Expo (COTECA) und des 5. Kaffee Campus der
Deutschen Röstergilde im Congress Center Hamburg (CCH) vom 7. bis 9. September 2016 überzeugte Aussteller wie Besucher gleichermaßen. Die 3600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich dank der optimalen Rahmenbedingungen im Kongresszentrum am Dammtor voll und ganz auf hochwertige Gespräche,
Geschmackserlebnisse, Informationen und Produkte konzentrieren.


„Für den 5. Kaffee Campus der Deutschen Röstergilde war die Zusammenarbeit mit der COTECA ein Glücksfall. Die Gesamtorganisation war hervorragend. Die zahlreichen deutschen und internationalen Gäste konnten die große Vielfalt handwerklicher Kaffeeröstung in allen Facetten erleben“, bilanzierte Arkadius Michalczyk, Generalsekretär der Deutschen Röstergilde.


An allen drei Tagen fanden durchgehend Cuppings statt, bei denen Hunderte von Rohkaffees probiert und bewertet wurden. An der imposanten “Wall of Coffee” präsentierten die Mitglieder der Deutschen Röstergilde fast 200 verschiedene Röstungen. Fast alle Kaffeeanbaugebiete der Welt waren vertreten. Auf Produzentenseite beeindruckte die weite Anreise einer Kooperative aus Ost-Timor, aber auch Kaffeebauern aus Mittel- und Südamerika waren zahlreich vertreten. Näher an Hamburg, aber dafür nicht minder eindrucksvoll war die Präsenz der Baristi
von Coffeedesk, einer internationalen B2B-Plattform für Vertrieb und Zubereitung von Spezialitätenkaffee. Das Team um Maciej Duszak und Veronika Gálová Veselá, 11. der Barista-Weltmeisterschaft 2016 in Dublin, erhielt viel Lob für die exzellente Betreuung der Brühbar auf dem 5. Kaffee Campus.


Neben zahlreichen Gesprächen in der großen Messehalle konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus insgesamt 21 Vorträgen und einer Podiumsdiskussion weitere Anregungen mitnehmen. Expertinnen und Experten
aus aller Welt erkundeten darin nicht nur „kaffeenahe“ Themen wie etwa Röstverfahren, Kaffeezubereitung oder Wasserqualität. Auch die Diskussionen zu ethisch und ökologisch bewusstem Kaffeeanbau, zu Menschenrechtsfragen
und globaler Nahrungsmittelproduktion, Rücklaufsystemen für Mehrwegbecher, Vertriebsoptimierung durch  E-Commerce oder Synergien mit dem Bäckerhandwerk waren gut besucht und brachten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf neue Ideen.


Bilder und Stimmen zum 5. Kaffee Campus finden Sie  auf der Website www.kaffee-campus.de dort können auch alle Vorträge als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

Stimmen zum 5. Kaffee Campus (Hamburg, 7.-9. September 2016)


Britta Barthelmeß, Moxxa Caffè, Köln
„Der Kaffee Campus war beeindruckend gut organisiert. Insbesondere die Wall of
Coffee war eine tolle Idee.“


Andreas Giest, Berlin School of Coffee, Berlin

„Herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Kaffee Campus! Für mich als Aussteller
war es eine sehr erfolgreiche Teilnahme.“


Jörg Harbeke, Steinrücke-Felsengrund Gastronomiebedarf – Großküchentechnik,
Winterberg
„Klasse Veranstaltung! Ein Gewinn, dass der Kaffee Campus an einem Standort mit
der COTECA stattgefunden hat.“


Dr. Ursula Hudson, Geschäftsführerin Slowfood Deutschland e.V., Berlin
„Der Aufenthalt beim Kaffee Campus war sehr interessant. Danke für die Einladung
und wunderbare Betreuung.“


Ute Nerstheimer, Coffee Business – Magazin für die Kaffeebranche, Osnabrück
„Für mich war die Messe in Kombination mit dem Kaffee Campus sehr inspirierend. Ich habe viele Anregungen bekommen und empfand die Wall of Coffee als sehr schönes Projekt.“


Manuela Rudolph, Kaffeerösterei Rudolph, Metzingen
„Eine tolle Sache mit der Wall of Coffee! Kompliment und herzlichen Dank an alle Organisatoren und Helfer.“


Eico Schweins, VOTUM GmbH, Berlin
„Danke für die Möglichkeit, beim Kaffee Campus einen Vortrag über Online-Marketing zu halten. Wir hatten im Anschluss viele gute Gespräche und kommen gerne wieder.“

Microlots und mehr bei der ersten Cupping Börse

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Microlots und mehr bei der ersten Cupping Börse der Deutschen Röstergilde

Bei der ersten Ausgabe der Cupping Börse hatten etwa 40 Teilnehmer die Gelegenheit an einem Tag eine Vielzahl an Spezialitäten-Kaffees zu verkosten und einzukaufen. Die in Hamburg ansässigen Rohkaffeehändler Coffee Trade Stehl, Rehm & Co., List & Beisler und InterAmerican Coffee haben ihre besten und exklusivsten Kaffees in die Tassen gebracht. Unter Anleitung von Kaffee-Experten wie der Q-Graderin Katharina de Vries, dem deutschen Röstmeister und Q-Grader Alec Pfuhl, Inacio Teixeira und Thomas Stehl wurden die Cuppings in einem professionellen Rahmen durchgeführt.

Unter den vorgestellten Kaffees befanden sich so exotische Provenienzen wie Ost-Timor und Nepal oder Micro-Lots von honduranischen Kleinbauern mit lediglich zwei bis drei Sack Produktion, bei denen sich die Bohnenherkunft nahezu bis zum Strauch zurückverfolgen lässt. Großen Anklang haben auch einige Projekt-Kaffees gefunden, die sich nicht nur durch ihre besonderen sozialen Ansprüche, sondern auch durch ihren hervorragenden Geschmack hervorgetan haben. Insgesamt standen bei der Auswahl der präsentierten Kaffees Qualität, Transparenz und faire Bezahlung der Erzeuger im Vordergrund. Bei Rohkaffeepreisen von circa sechs bis über 40 Euro pro Kilo und somit einem Vielfachen des Weltmarktpreises werden die Unterschiede zwischen Spezialitäten-Kaffees und herkömmlicher Massenware deutlich.

Die aus ganz Deutschland angereisten Teilnehmer ergriffen die sich ihnen bietende Gelegenheit beim Schopf und sicherten sich die für sie besten Rohkaffees, so dass einige Microlots es nicht auf die Rohkaffee-Preisliste schaffen werden, da sie bereits ausverkauft sind.

Die nächste Gelegenheit eine derartige Fülle an Rohkaffees zu cuppen, bietet sich wieder vom 07. – 09. September auf dem Kaffee Campus im Congress Center in Hamburg. In der Cupping Area werden an drei Tagen fast ununterbrochen Cuppings durchgeführt.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei den Rohkaffeehändlern für die Hilfe bei der Organisation im Vorfeld und den Einsatz am Tag der Veranstaltung bedanken. Gleichermaßen freuen wir uns über die zahlreichen Teilnehmer und möchten dazu aufrufen sich die Cupping Börse für 2017 vorzumerken. Ein konkretes Datum wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Cupping Börse

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In Zusammenarbeit mit unseren Fördermitgliedern und Rohkaffee-Händlern InterAmerican Coffee, List & Beisler, Rehm & Co. und Coffee Trade Stehl stellen wir eine neue Veranstaltung vor:



Das Konzept der Cupping Börse:

  • ein Tag, vier Standorte, zahllose Spezailitätenkaffees
  • Bildung von vier Gruppen, die alternierend Microlots und andere Spezialitäten bei den vier Rohkaffee-Händlern cuppen und einkaufen können
  • am Abend wird ein gemeinsames Get-Together im Genuss Speicher im Kaffeemuseum Burg stattfinden

Die Cupping-Börse findet am 15. April in Hamburg statt.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Die Teilnahme ist für Mitglieder kostenlos. Für Nicht-Mitglieder wird eine Teilnahmegebühr in Höhe von 75,00€ erhoben.

Wenn Sie daran teilnehmen möchten, dann tragen Sie sich bitte sobald wie möglich, jedoch spätestens bis zum 15.03. in dieses Formular ein.

Die Ergebnisse des 8. Verkostungswettbewerbs

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Bohnen, die lohnen - Die Ergebnisse des 8. Verkostungswettbewerbs der Deutschen Röstergilde

Die Deutsche Röstergilde hat auch in diesem Jahr ihre Mitglieder zur Teilnahme am größten Kaffee-Verkostungswettbewerb Deutschlands eingeladen. An insgesamt drei Tagen an zwei verschiedenen Orten wurden in den Kategorien Espresso und Filterkaffee von 18 Juroren unzählige Kaffees verkostet und bewertet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, in der Kategorie Espresso wurden 45 Kaffees mit Gold und 21 mit Silber ausgezeichnet. In der Kategorie Filterkaffee fiel das Ergebnis sogar noch besser aus, hier erhielten insgesamt 52 der eingereichten Kaffees Gold und 19 Silber. Die Ausrichtung des Verkostungswettbewerbs erfolgte durch die hilfreiche Unterstützung der Unternehmen Brita, BWT AG und Mahlkönig.  

Der Filterkaffee-Wettbewerb fand in diesem Jahr am 25. Januar in der Roestbar in Münster statt und wurde von Markus Engel von der Engel’s Kaffeerösterei aus Neuwied organisiert. Mario Joka und sein Team haben optimale Bedingungen für die reibungslose Durchführung der Veranstaltung geschaffen und für das leibliche Wohl aller Beteiligten gesorgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Espresso-Wettbewerb wurde im südlicheren Teil Deutschlands am 28. und 29. Januar in Heilbronn bei Hagen Kaffee bestritten und durch Christian Hornung von der Kronen Kaffee GmbH organisiert. Hanspeter Hagen und seine Mitarbeiter haben in gewohnter Manier einen großen Beitrag zur erfolgreichen Durchführung des Espresso-Extraktions-Marathons geleistet. Dass es sich dabei tatsächlich, um eine nicht zu unterschätzende körperliche Anstrengung handelt, musste einer der Juroren am eigenen Leib erfahren und fiel nach dem ersten Verkostungstag aufgrund von Magenproblem leider aus.

Die Juroren sind für den Verkostungswettbewerb aus allen Teilen Deutschlands angereist und durch ihren ehrenamtlichen Einsatz die Durchführung der Wettbewerbe überhaupt ermöglichten. Zu den Juroren gehörte unter anderem die deutsche Baristameisterin Erna Tosberg und die in der Kaffee-Szenen für ihren besonders ausgeprägten Geschmacks- und Geruchssinn bekannte Katharina de Vries.

Bewertet wurden bei beiden Wettbewerben Bouquet, Aroma, Körper, Reinheit, Säure, Süße, Bitterkeit, Nachgeschmack und die Harmonie, in der Kategorie Espresso zusätzlich noch die Crema. In diesem Jahr wurde auf einen digitalen Bewertungsbogen für Smartphone und Tablet zurückgegriffen, so dass die Auswertung schneller und bequemer erfolgen konnte und außerdem die Umwelt geschont wurde, weil man auf etwa 1000 Blatt Papier verzichten konnte.