Ulrich Stecker ist ab Januar 2021 neuer Geschäftsführer der DRG

Die Deutsche Röstergilde e.V. stärkt sich mit dem neuen Geschäftsführer Ulrich Stecker strategisch für ihre selbsterklärte Aufgabe: Verbesserung der Kaffeequalität in Deutschland durch Förderung des handwerklichen Röstens.
Am 1. Februar 2021 wird Ulrich Stecker die Geschäftsführung der Deutschen Röstergilde e.V. übernehmen. Der ehemalige Mahlkönig Sales Director bringt 24 Jahre Erfahrung in der Kaffeebranche, einen kompromisslosen Qualitätsansatz und ein großes Netzwerk an Kontakten mit. Die Verpflichtung des Westfalen stärkt die Spitze des wachsenden Interessenverbandes der Spezialitätenröster, die bislang der fünfköpfige Vorstand bildete.

„Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe“, kommentiert Stecker. „Die Arbeit der Röstergilde ist wichtiger denn je, weil Verbraucher zu Recht immer höhere Ansprüche an Qualität, Transparenz und Nachhaltigkeit ihres Kaffees stellen. Die Mitgliedschaft in der Gilde ist an die Einhaltung unserer hohen Qualitätsstandards und Statuten gebunden, die auf Handwerksarbeit mit der Trommelröstmaschine fußen. Die Deutsche Röstergilde ist eine Marke geworden, die Verbrauchern im ganzen Land einen Mehrwert garantiert. Die handwerkliche Kaffeeveredlung hat sich über viele Jahre bewährt und bietet klare Vorteile zur industriellen Massenproduktion. Die Coronakrise ist nicht nur für unsere Mitglieder und ihre Lieferanten – kleine und mittelständische Kaffeebauern – eine große Herausforderung. Sie ist auch eine Chance für einen intensiveren Dialog mit unseren Kunden über die Art und Weise, wie wir leben und konsumieren wollen, und welche Auswirkungen unser Handeln auf die Umwelt und die Menschen im Kaffeeursprung hat.“

Die inhabergeführten Mitgliedsunternehmen der Deutschen Röstergilde e.V. verwenden Spezialitätenkaffee und damit ausschließlich jene Top-Qualitäten, die Kaffeebauern zu Höchstpreisen verkaufen können. Die gezielte Nachfrage und damit verbundene Förderung des Anbaus dieser Qualitäten ermöglicht eine deutlich größere Wertschöpfung im Kaffeeursprung, der neben der Coronakrise auch die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels zu bewältigen hat. „Wir tun Gutes und ich möchte noch mehr darüber reden und Menschen mit unserer Kernaussage erreichen. Mit den Kaffees der Deutschen Röstergilde e.V kann man vielleicht nicht die Welt retten. Aber man kann sie genussvoll besser machen, Schluck für Schluck“, verspricht Stecker.

Die Deutsche Röstergilde e.V. wurde 2006 in Berlin gegründet. Die mehr als 130 Mitglieder verpflichten sich zur Einhaltung handwerklicher Grundsätze, zu denen neben der Verwendung von Spezialitätenkaffee und einer Trommelröstmaschine auch das langsame Rösten bei niedrigen Temperaturen und der Verzicht auf Wasser zum Kühlen gehören. Die kleinen und mittelständischen Unternehmen haben sich in der Gilde zusammengeschlossen, um ihre Interessen gemeinsam zu vertreten, ihr Qualitätsversprechen zu formulieren und den Verbrauchern zu vermitteln. Neben den Informationen und Initiativen auf der Webseite des Verbandes gab es zahlreiche Veranstaltungen und Präsenzen auf Fachmessen sowie den „Kaffeecampus“ als eigenständige Plattform zur Information von Gewerbekunden und Kaffeeinteressierten.